Über uns

 

Tätsch Trio

Musik von hier, die eintaucht ins Jetzt.

2018 führte uns der Wunsch zusammen, die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten und Stimmungen des Jodelgesangs zu erkunden. Unser erstes Programm „Ranggä, Ruglä, Rodä“ feierte im Juni 2019 Premiere.

Wir mögen und leben Vielseitigkeit: wir singen, jodeln und juuzen im Trio und spielen verschiedenste Instrumente und Instrumentchen wie Cello, Örgeli, Kontrabass, Schellenkranz, Kuh- und Geisseglöggli und vieles mehr.

DSC_6337 2.jpg

Christoph

Bei uns heisst das: juizä

Lieblings-Jodelsilbe: heidrojutu

Am liebsten: im ÖV, um demonstrativ der weitverbreiteten Gesangs-Scheu entgegenzuwirken.

Zum ersten Mal: als Zuhörer am alljährlichen Jodlerabend in Giswil, der mir als Bub doch ziemlich langfädig vorkam.

Mich fasziniert: das zart aufkeimende Heimat- und Sehnsuchtsgefühl, von dem ich immer wieder selbst überrascht bin.

Das meinen die anderen: "Also bei Ruedi Rymann tönts schon etwas anders!"

Lieblingsdialektwörter: z'sinnchogig und zunderobsi

Wenn ich nicht jodle... bin ich so viel auf der Theaterbühne wie möglich! Vor oder hinter der Bühne geht auch.Ausserdem lese ich Comics und esse mich durch die europäische Käsevielfalt.

Damit nicht genug: Damit ich meinen Schülern auch wirklich etwas beibringen kann, übe ich fleissig Panflöte. Und ich komponiere verflixt komplizierte Experimentalmusik, in der es nicht mal mehr Melodien hat. Wohl als Ausgleich zur Volksmusik.

Besonders verzweifelt bin ich in den Tätsch Proben, wenn... ich versuche, Bassgeige, Örgeli und Trychle auf einmal die Treppe hinunter zu manövrieren.

Johanna

Bei uns heisst das: ganz langweilig, jodle

Lieblings-Jodelsilbe: e

Am liebsten: laut an einem rauschenden Bach, in der vermutlich falschen Annahme, dass mich niemand hört.

Zum ersten Mal: Keine Ahnung! Aber selber zu jodeln versuchte ich zum ersten Mal in einer Cellolektion im Rahmen meines volksmusikalischen Studiums an der HSLU.

Mich fasziniert: die universell-archaische und direkte Klangsprache.

Das meinen die anderen: "Du hast eine sehr schöne Stimme! Und gell, Cellospielen ist schwierig?"

Lieblingsdialektwörter: mit viel ch und r!

Wenn ich nicht jodle... koche ich oder tanze Tango, oder lerne theaterpädago-gisches Handwerkszeug oder schreibe Liedtexte oder klettere auf einen Baum. Und wenn ich dann gross bin, werde ich Clownin!

Damit nicht genug: Nebst Cello und Gesang würde ich gerne Perkussionsinstru-mente spielen, z.B. Schüsseln mit Reis drin oder alte Pfannendeckel. Oder die Salatschleuder.

Besonders verzweifelt bin ich in den Tätsch Proben, wenn... ich vor Probenstart schon hungrig bin!

DSC_6372.jpg
DSC_6361 2.jpg

Melanie

 

Bei uns heisst das: rugguussele

Lieblings-Jodelsilbe: tri und hüp

Am liebsten: beim Tiefschnee fahren. Kann ich wärmstens weiterempfehlen.

Zum ersten Mal: Wahrscheinlich beim gemeinsamen Schulsingen, als wir voller Inbrunst und volle Kanone «Min Vater isch en Appezölle» johlten. Richtig verstanden, was Jodeln ist, habe ich erst im «Hitzigen Appenzeller Chor», als ich Jodelstunden genommen habe.

Mich fasziniert: das «efach grad usi» singen. Es gibt wenige Dinge, die so kraftvoll und gleichzeitig so melancholisch sein können.

Das meinen die anderen: Ich versuche es mir beim nächsten Mal zu merken.

Lieblingsdialektwörter: Föchbotz ond Wedegente

Wenn ich nicht jodle... schlage ich mich musizierend, hüpfend, singend und tanzend mit Kindern und Studierenden herum. Oder bin am Essen.

Damit nicht genug: Zurzeit suche ich auf dem Cello quietschend nach schönen Tönen und versuche mich an Seiligumpsprüngen. Das nächste Projekt wäre dann Flügelhorn. Oder Tuba. Einfach etwas, das ich überallhin mitnehmen kann. Das Klavier ist einfach zu sperrig, das cheibe Ding.

Besonders verzweifelt bin ich in den Tätsch Proben, wenn... ich mal wieder einen Ton nicht treffe. Fluchen hilft.